Schwerlasttransporte erreichen im Regen Windpark Kalkriese

von Ralf Große-Endebrock (Kommentare: 0)

Hinter Lappenstuhl mussten die Fahrer der Transporter auf der L78 kräftig rangieren, um die Einfahrt in den Galgenhügel zu „treffen“.

 

Kalkriese. Die ersten Mastenteile für den Windpark Kalkriese sind in der vergangenen Nacht angeliefert worden. Drei jeweils 37 Meter lange Schwerlasttransporter brachten die Stahlkörper.

 

Mal ging es dabei auf der Wegstrecke von der Autobahn 1 über die B218 bei Engter und die Landestraße 78 über Lappenstuhl flott voran. Mal – vor allem im Schlussabschnitt ab dem Galgenhügel bei Kalkriese – nur noch im Schritttempo.

Gestartet waren die Schwerlasttransporter im Laufe des Abends an der Nordseeküste in Bremerhaven. Am Rastplatz Bramsche-West wartete dann gegen 23.30 Uhr eine Polizei-Kontrolle auf die Fahrer und deren massives „Gepäck“. Stattliche 37 Meter waren die Transporter diesmal lang. Dazu an den äußersten Punkten fast sechs Meter breit. Echte Kolosse, alles andere als einfach zu rangieren. Ihre Fahrtroute war deshalb auch besonders abgesichert worden. Allein mit 18 zusätzlichen Ampeln im Bramscher Stadtgebiet und diversen weiteren Absperrbarken entlang der Strecke.

Bei inzwischen peitschendem Regen, der eingesetzt hatte, erreichte die Wagenkolonne schließlich Siemes Tannen . Das Zielgebiet. „Hier ging es nur langsam voran, weil diese Wege für solche Transporter sehr eng sind“, bilanzierte Fahrer Frank Hanisch: „Das muss man links und rechts sehr genau auf Absperrungen, Schilder und Bäume achten.“ Rund 80 Minuten hatten er und seine Kollegen für jene rund sieben Kilometer gebraucht, die sie von der A1-Ausfahrt bis zum Abladeplatz im künftigen Windpark zurückgelegt hatten.

Noch bis Mitte April werden nun weitere Schwertransporte mit Bauteilen für den Windpark Kalkriese – an Engter und Lappenstuhl vorbei – anrollen. Nahezu täglich, aber immer nachts. Ist die Warenanlieferung für Bramsche abgearbeitet, wird nahtlos über mehrere Tage das Gebiet des künftigen Windparks Rieste-Wittenfelde angesteuert.

Ein Artikel von Marcus Alwes

http://www.noz.de/lokales/bramsche/artikel/665099/schwerlasttransporte-erreichen-im-regen-windpark-kalkriese#gallery&0&11&665099

Quelle: NOZ Bramscher Nachrichten

 

 

Der Schwerlasttransporter mit Frank Hanisch am Steuer hat gegen 1.30 Uhr das Ziel bei Siemes Tannen erreicht. Fotos: Marcus Alwes

Die Transporter waren dieses Mal 37 Meter lang.

An der Abfahrt von der B218 bei Engter auf die L78 regelt die Polizei den Verkehr und das Einrollen des Konvois.

Nach heftigen Regenfällen in den frühen Morgenstunden hat sich das Gelände im „Zielbereich“ noch mehr in eine Schlammwüste verwandelt.

„Besenwagen“: Das Begleitfahrzeug am Ende der Fahrzeugkette.

Thorsten Hütten (hinten) und Olaf Grimm von der Firma STL hatten zuvor unter anderem Ampelanlagen und Warnbarken entlang der Wegstrecke aufgestellt, um den Transport abzusichern.

Unterdessen warteten Frank Arndt und Jörg Wegner (r.) von der Fachfirma STL Pusch auf dem Autobahnparkplatz Bramsche-West auf die Schwerlasttransporter und die Polizei.

Teile des Autobahnparkplatzes waren für andere Fahrzeuge als Abstellfläche vorsorglich gesperrt werden.

Kontrollgang unter dem langen und mächtigen Windrad-Teil, das vom Lkw gezogen wird.

Vor dem Verlassen der Autobahn 1 auf die B218 kontrollierten Polizeibeamte die Schwerlasttransporter.

Das Straßenschild verrät es: Siemes Tannen in Kalkriese – also der Zielsektor – ist erreicht. Nach ungefähr 80-minütiger Fahrt vom A1-Parkplatz bis hierher.

Die Begleiter des Schwerlasttransportservice haben ganze Arbeit geleistet und die Transporter sicher ans Ziel geleitet.

Am Ende konnten Fahrer Frank Hanisch sowie Frank Arndt und Jörg Wegner durchaus zufrieden Bilanz ziehen.

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