Jetzt Anteile von mehr als 30000 Euro in Kalkriese möglich

von Ralf Große-Endebrock (Kommentare: 0)

Kalkriese. Die Bürgerwindgenossenschaft Kalkriese 1 eG hat ihre Satzung geändert und die bisherige Deckelung für Zeichnungsbeträge aufgehoben. Interessierte Anleger aus Bramsche können damit ab sofort auch mehr als 30 000 Euro in Anteile am Bürgerwindpark investieren.

 

Bei dieser Summe lag bislang der Höchstbetrag. „Jetzt gibt es die Chance für höhere Beiträge“, betonte Genossenschaftsvorstand Frank Rauschenbach, „bisherige Zeichner können nun noch mehr machen. Aber auch ganz neue Zeichner können weiterhin hinzukommen.“ Die Bürgerwindgenossenschaft ist dabei unter anderem über die Mailadresse info@buergerwindpark-kalkriese. de zu erreichen. Aber auch über die Internetseite www.buergerwindpark-kalkriese.de .

Satzung ist bereits entsprechend geändert

„Die ersten Einwerbungsergebnisse zeigen, dass das Interesse bei den Kleinanlegern bisher weniger ausgeprägt ist. Da gibt es eventuell eine Angst von einer langfristigen Kapitalbindung“, schildert Rauschenbach seine persönlichen Eindrücke, „ wir wissen aber, dass einige unserer bisherigen Investoren noch mehr anlegen möchten als besagte 30 000 Euro.“ Darauf habe die Bürgerwindgenossenschaft nun mit der Satzungsänderung reagiert.

Das eingesammelte Geld soll demnächst für den Erwerb von bis zu drei Windrädern eingesetzt werden. Die Genossenschaft will dazu mit der Betreibergesellschaft des Windparks Kalkriese einen entsprechenden Nutzungsvertrag unterschreiben.

Beteiligung an drei von insgesamt zwölf Windrädern

Insgesamt drehen sich in jenem Sektor östlich der Landesstraße 78 bereits zwölf mächtige Räder und speisen Strom ein. Drei der Türme in Kalkriese sind als sogenannter Bürgerwindpark vorgesehen. Die Mindestbeteiligung von interessierten Anlegern liegt bei sechs Anteilen bzw. 3000 Euro. Diese Zahl bleibt – im Gegensatz zum aufgehobenen Höchstbetrag – unverändert. „Und es bleibt ferner dabei: Nur natürliche Personen aus Bramsche können investieren, keine Investoren von außerhalb“, erklärt Vorstand Frank Rauschenbach.

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