Kalkriese: Windpark-Betreiber pflanzen Obstbäume

von Ralf Große-Endebrock (Kommentare: 0)

Freiwillige Ausgleichsmaßnahme

Pflanzten einen ersten Obstbaum ein: (von links) Johannes Fünfzig von der Stadtverwaltung Bramsche, Ralf Finke und Ralf Große-Endebrock (beide Windpark-Geschäftsführer), Volker Igel von der gleichnamigen Baumschule und iNeG-Vertreter Stefan Grieger gehen nach Plan vor. Foto: Marcus Alwes

 

Kalkriese: Windpark-Betreiber pflanzen Obstbäume

 

Kalkriese. Rund 60 Obstbäume sind auf einer Wiese in Höhe der Bushaltestelle Alter Sportplatz am Alten Heerweg eingepflanzt worden. Eine Ausgleichsmaßnahme für den unlängst erfolgten Windparkbau in Kalkriese – allerdings eine freiwillige.

 

„Das war vor einigen Monaten der Wunsch des Ortsrates, dem hatte die Windpark-Gesellschaft damals sofort zugestimmt“, sagt deren Geschäftsführer Ralf Finke: „Und wir wollen unser gegebenes Wort natürlich halten.“ Die neue Obstwiese sei im Gegensatz zu anderen Maßnahmen zwar kein im Bebauungsplan festgelegtes Muss, dennoch hätten alle Seiten einen Gefallen an der Idee gefunden. Deshalb, so Finke, werde sie nun umgesetzt. Auf einer Wiesenfläche, die der Stadt Bramsche gehöre.

Mit den umfangreichen Arbeiten wurde die Baumschule Igel aus dem benachbarten Ortsteil Engter beauftragt. „Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen. Wir werden eine ganze Reihe Sorten anpflanzen“, erklärte Senior-Chef Volker Igel anlässlich des Startschusses in Kalkriese. Unterstützt wird er dabei von den Projektentwicklern des Ingenieurbüros iNeG aus Oldenburg/Bad Iburg.

 

Weitere Maßnahmen

Sämtliche Kosten dieser freiwilligen Ausgleichsmaßnahme übernehmen die Windpark-Gesellschafter um die beiden Geschäftsführer Ralf Finke und Ralf Große-Endebrock. Rund 7500 Euro werden dabei in das Obstwiesen-Vorhaben investiert. „Darüber hinaus werden in diesen Wochen auch alle anderen Ausgleichsmaßnahmen, die im Bebauungsplan vorgeschriebenen sind und Baum- bzw. Strauchpflanzungen betreffen, in Kalkriese erfolgreich abgeschlossen“, erläutert Finke: „Wenn dabei etwas nicht passen sollte, kann uns jeder gerne ansprechen. Wir sind hier an einem vernünftigen Miteinander interessiert.“

Dazu gehöre übrigens auch, dass das Obst auf der Wiese an der Bushaltestelle Alter Sportplatz später von allen Bürgern gepflückt und verzehrt werden könne. „Es ist kostenlos und frei zugänglich“, so Finke.

 

Ein Artikel von Marcus Alwes

 

http://www.noz.de/lokales/bramsche/artikel/820217/kalkriese-windpark-betreiber-pflanzen-obstbaeume

Quelle: NOZ Bramscher Nachrichten

 

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